Apple

Die Apple Watch im Alltag

18. September 2017

Ich bin seit Release Nutzer der Apple Watch. Jetzt, wo die Version 3 in den Startlöchern steht, dachte ich mir es wird einmal Zeit vorzustellen wozu ich die Watch überhaupt nutze und wo sie mir im Alltag hilfreich ist.

Viele halten die Watch für ein „sinnloses“ Gadget. „Überteuert“, „zu hip“ und sowieso nur etwas für „Apple Nerds“. Das liest man relativ häufig.

Ich selbst würde ich mich jetzt nicht unbedingt als „Apple Nerd“ bezeichnen, auch wenn die halbe Produktpalette bei mir zu Haus verfügbar ist.

Ich bin selbst in der IT-Branche tätig und daher aufgeschlossen für Innovationen (gut, darüber kann man durchaus streiten) aus dem Bereich, trotzdem würde man mich niemals in einem Zelt vor einem Apple Store sehen und Erstnutzer muss ich auch nicht unbedingt sein. Ich mag die meisten Dinge, insbesondere was die Computer (Macs) angeht, einfach. Mir gefällt das Design und die Usability, insbesondere im gemeinsamen Zusammenspiel. Soviel zur Einleitung. 🙂

Welche Apps setze ich im Alltag ein?

Ich gehe recht häufig ins Fitnessstudio. Ebenso schwimmen. Das war für mich auch seinerzeit der Grund auf die Watch 2 zu wechseln (endlich bestätigt wasserdicht), ansonsten hätte ich die Watch 1 (weiter) genutzt. Die Aktivitäten-App ist damit eine meiner meistgenutzten Apps.

So einfach wie es ausschaut ist es dann auch: Ich starte im Grunde nur das Training („Sonstiges – Kraftraining, Offenes Ziel“) um damit den Automatismus für die Messungen von Herzfrequenz etc. zu aktivieren und so die Ringe zu füllen. Für Statistiker ein wahres Fest und irgendwie auch immer Ansporn die Ringe zu umrunden oder zumindest vollzubekommen.

Hier sehe ich allerdings auch noch Verbesserungspotential: Ich vergesse so des öfteren mal, nach dem Training, die Aktivität zu beenden und so läuft die Messung munter weiter. Ich denke da wird es doch sicher eine Möglichkeit geben Trainings automatisiert zu starten/beenden, allein die Herzfrequenz, die ja stetig gemessen wird, sollte hier doch einen Indikator darstellen können um zumindest eine Abfrage o. ä. zu machen ob man noch trainiert oder eben auch nicht. Wer weiß, vielleicht kommt so etwas ja in einer der folgenden Versionen von WatchOS…


Auch die Teilen-Funktion in Form von Social-Sharing, die es erlaubt die erreichten Trainingsdaten mit Freunden/Bekannten zu teilen, ist ein Ansporn – erwischt man sich doch ab und an doch mal um nachzuschauen ob die anderen unterwegs sind oder faul irgendwo rumliegen:

Direkt danach kommt die Twitter-App. Der Kurznachrichten-Dienst ist ja eigentlich prädestiniert für die Watch und genauso staffelt sich auch das Interface:

Mal kurz die Timeline durchsehen funktioniert hervorragend. Aber auch neue Tweets mit Siri zu erstellen ist, und ich hätte es nicht gedacht, tatsächlich wirklich einfach und es kommt so gut wie nie zu Fehlern im gesprochenen bzw. diktiertem Wort:

Für die heimische Küche gibt es eine wichtige (vorinstallierte) App die ich nicht mehr missen möchte, das ist der Timer (ich habe keine Eieruhr :D):

Seitdem ist mir tatsächlich keine Pizza mehr im Ofen verbrannt, ja, das kam leider doch recht häufig vor. 🙂

Unterwegs habe ich zwei Apps im Einsatz, einmal die Zusatz-App „Around me“ sowie „Maps“ (bereits vorinstalliert). Da ich beruflich viel on Tour bin, mich aber nicht überall auskenne, ist es schon hilfreich Einkaufsmöglichkeiten, Tankstellen etc. in der näheren Umgebung im direkten Zugriff zu haben.

Jetzt kann man sagen, klar, kann ich auch alles über das Smartphone direkt machen. Natürlich. Aber es ist gefühlt tatsächlich angenehmer kurz am Handgelenk etwas einzustellen oder nachzuschauen als immer direkt in die Hostentasche zu greifen. Aber das muss man selbst ausprobieren um es zu verstehen, Autofahrer werden wissen was ich meine.

Reguläre Apps aus dem Store habe ich nur wenige installiert, da gibt es viele Apps deren Nutzen ich nicht erkenne. Ich möchte, kurz und knapp, tatsächlich nur auf Informationen zurückgreifen, ich möchte keine Spiele spielen und auch keine Zeitschriften auf der Uhr lesen, das halte ich persönlich alles für überzogen und irgendwo auch ziemlich sinn- und nutzlos. Aber offenbar gibt es auch dafür einen Markt. Nunja…

Im Alltag selbst fällt auf, das man wesentlich weniger zum iPhone greifen muss, eben weil sämtliche Benachrichtigungen gespiegelt werden:

Im Fitnessstudio selbst ist die Watch in Verbindung mit den Airpods und Apple Music (bzw. der „Musik-App“) ebenfalls ideal. So habe ich das iPhone (noch notgedrungen…) zwar dabei, steuere Musik und/oder die Playlists aber nur über die Watch:

Die Version 3 werde ich mir ebenfalls zulegen. Durch die eigene Netzanbindung und damit den Wegfall der Zwangsnutzung/Kopplung über das iPhone ist ein Grad von Freiheit erreicht der, insbesondere, im Fitnessstudio („ein Teil weniger das man verlieren kann“) hilfreich ist.

Welche Apps benutzt ihr bzw. welche Funktionen gefallen euch am besten?

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