Gaming

Game-Review: Resident Evil 7 – Biohazard

16. Mai 2017

Resident Evil 7 – Der langerwartete Nachfolger ist endlich da und soll einen Neuanfang markieren – sagt die Werbung…

Ist das so und gelingt das auch? Das schauen wir uns in diesem Review mal etwas genauer an, wobei ich bzgl. Neuanfang nur auf Erfahrungen einiger (weniger) RE-Teile zurückgreifen kann.

Zur Einleitung: Ich war eigentlich nie ein besonders großer Fan der Resident Evil Reihe. Ich habe seinerzeit den allerersten Teil gespielt und der wurde mir nach kurzer Zeit schon viel zu schwer.

Irgendwann gab es im MS-Store mal Resident Evil 6 in irgendeiner Aktion günstig zum Download. Ich habe den Teil zwar noch nicht durch, er scheint mir aber eher etwas actionlastiger zu sein als andere Teile der Serie. Da man diesen allerdings auch im Koop spielen kann und ich eher für Multi- als für Singleplayer-Spiele zu haben bin dachte ich mir eben, gut, 10 Euro… da kann man sicher nichts verkehrt machen und bisher habe ich den Kauf auch nicht bereut. Ich bin aber, wie gesagt, aber auch noch nicht durch damit, bleibe aber dran. 🙃

„Ausserhalb“ der Reihe hatte ich zuletzt mit „The Evil Within“ übrigens ebenfalls einen Versuch gestartet. Nun ja, da lief es, gelinde gesagt, schon etwas behäbig und aktuell (oder besser: weiterhin) stecke ich in Kapitel 8 fest. Genau – bei dem netten Fetten mit dem Tresor auf dem Kopf und seiner Säge, er bekommt mich einfach immer, spätestens wenn er seine Fallen aufbaut. 😆

Ich weiß schon gar nicht mehr wie viele Anläufe ich gemacht habe, irgendwann habe ich einfach aufgegeben und gar nicht mehr versucht weiterzumachen. Mich nervt es halt extrem schnell wenn Games, trotzdem ich die Schwierigkeit bei Spielen in diesem Genre grundsätzlich auf „Leicht“ (wer lacht da?) eingestellt habe, nur mit Anleitung und/oder nur mit Hilfe von YouTube Videos zu schaffen sind. Da fliegt der Controller halt in die Ecke und ich verliere ganz schnell das Interesse daran weiterzumachen – ja, ich bin ungeduldig und will eben nicht stundenlang von dem immer gleichen Ding abgemurkst werden weil ich irgendein Loch oder einen Ausgang nicht finde oder mir ein Teil für irgendwas fehlt. 😆

Das könnte mich übrigens fast direkt zu „Outlast“ bringen. Den ersten Teil habe ich, mit Hilfe von YouTube, irgendwie geschafft. Aktuell habe ich auch den zweiten Teil angespielt, da stecke ich nun aber bereits nach 20 Minuten fest und habe noch nicht rausgefunden wo ich hinlaufen muss damit die hässliche Frau meine Eier zur Abwechslung mal in Ruhe lässt. 🙄

YouTube-Hilfe habe ich dafür bisher übrigens noch nicht in Anspruch genommen – die Betonung liegt auf noch nicht, aber dieses grundsätzliche Theme behandeln wir lieber separat in einem späteren Beitrag. 😄

Bleiben wir bzw. gehen wir dann mal zu Resident Evil 7 und werfen mal einen Blick auf das Game um das es hier eigentlich gehen soll.

Grafik & Gameplay

Im Vergleich zu Teil 6 fällt als erstes die neue Perspektive auf. Diese ist jetzt aus der 1st Person und für meinen Geschmack spielt sich das so auch wirklich gut bzw. passt insgesamt besser zum Setting das sich eben nicht in einer freien Welt befindet sondern doch eher räumlich orientiert ist.

Grafisch sieht das ganze wirklich chic aus. Die sog. „RE-Engine“ macht einen guten Job und das (Werbe)-Stichwort „fotorealistisch“ trifft es an der Stelle auch wirklich gut.

Das Gameplay selbst ist ziemlich ausgeglichen was einerseits Action und andererseits Rätsel angeht. So gibt es zwar die bekannten Waffen (mir gefällt übrigens die Schrotpumpe am besten), es ist aber lange nicht so das man die Waffen ständig einsetzen muss. Die Spawn-Punkte der (überschaubaren) Gegner sind dezent platziert (besonders im Keller) und insgesamt ist der Mix aus „Feuer frei!“ und etwas längeren Passagen, in denen man durch Gänge, Keller oder Häuser auf der Suche nach Schlüsseln etc. ist, ausgeglichen und wird auch nicht langweilig. Die Schockmomente sind ebenfalls eher dezent gesetzt – das können Titel wie Outlast tatsächlich auch etwas besser, erschreckt habe ich mich, glaube ich, nur ein einziges Mal und das war noch irgendwo ziemlich am Anfang. Davon unabhängig ist die Stimmung natürlich durchgehend spannend und motiviert dazu „dranzubleiben“ – unabhängig davon das ich für einen der Schlüssel, die man finden muss um weiterzukommen, schon etwas länger gebraucht habe, aber langweilig wurde es trotzdem nicht und auch der Controller ist diesmal nirgendwo hingeflogen. 😁

Wem die Action übrigens grundsätzlich nicht ausreicht, der kann mit dem ersten DLC „Verbotenes Filmmaterial“ für Nachschub sorgen – dort gibt es den Modus „Überleben“ und da ist der Name Programm. 😎

21 – Da geht’s um jeden Finger 😉

Ich selbst habe mir (nur) den zweiten DLC gekauft. Dort ist ein Kartenspiel namens „21“ enthalten (17 und 4 in RE-Manier) und das hat mir gut gefallen. Den ersten Anlauf habe ich sogar geschafft, aber ab der zweiten Stufe wird es mit Zusatz-Zusatzkarten schwieriger die anderen verfügbaren Modi freizuschalten.

Übrigens, wer nicht weiß, wie er bei „21“ die Runde 1 wegen der Karte „Verzweiflung“, die von Hoffmann kommt wenn er fast verloren hat, gewinnen kann – im Spoiler steht was zu tun ist:

[toggle title=“Achtung: Spoiler“] Sobald Hoffmann die Karte „Verzweiflung“ gezogen hat spielt ihr die Karte „Liebe deinen Gegner“ aus – diese also aufbewahren und nicht schon vorher einsetzen. 😏

[/toggle]

Fazit

Mir hat der erste Durchlauf wirklich Spaß gemacht. Das Game ist spannend, motiviert einen die Rätsel zu lösen und die Geschichte zu verstehen und hier und da darf man es dann auch mal krachen lassen. Die Spieldauer ist allerdings ein wenig kurz, sogar ich (ja, ich!) war nach ca. 16 Stunden damit durch. Das klingt für einige vielleicht lang, für meine Verhältnisse ist das aber ziemlich schnell. 😄

Von mir daher eine klare Kaufempfehlung. 👍

Trailer

Zugehörige Links

Resident Evil 7 im XBOX Store

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