Gymtime

Gymtime: Welche Supplemente nutze ich?

14. August 2017

Da ich sportlich ja doch sehr aktiv bin, dachte ich es wird einmal Zeit in diesem Beitrag die von mir aktuell genutzten Supplemente vorzustellen und zu beschreiben warum ich diese verwende.

Aber was sind denn eigentlich Supplemente bzw. ist eine Supplementation?

Wikipedia beschreibt dies wie folgt:

Unter Supplementation oder Supplementierung (von lateinisch supplere: „ergänzen, ersetzen“) versteht man die gezielte und ergänzende Aufnahme einzelner Nährstoffe neben der gewöhnlichen Nahrung. Traditionell erfolgt dies zur Behandlung von Mangelerkrankungen sowie in Zeiten außergewöhnlicher körperlicher Belastung (z. B. Schwangerschaft, Stillzeit, Leistungssport).

Schon gleich zu Beginn noch ein Hinweis: Dieser Beitrag erhebt keinen allgemeingültigen Anspruch – jeder ist individuell und muss für sich selbst die richtigen Supplemente bzw. grundsätzliche Herangehensweise finden – ich beschreibe hier ausschließlich meine Ansicht(en).

Welche Supplemente nutze ich also nun? Wir beginnen mit denen, die ich tatsächlich täglich konsumiere:

Zink

Ich nehme täglich 25mg direkt nach dem Aufstehen (auf nüchternen Magen). Damit habe ich allerdings bereits schon lange vor meiner Fitnesszeit begonnen. Der Hintergrund hierbei ist das ich (relativ) wenig Nahrungsmittel esse in denen Zink vorkommt und Sport, sowie das zugehörige Schwitzen, tragen eben auch nicht zum Erhalt bei, eher im Gegenteil.

Ich hatte vor ein paar Jahren mit einer hartnäckigen Erkältung zu kämpfen, das war auch der Hauptgrund (vermutlich Zinkmangel) warum ich, testweise, einfach mal ein einfaches Produkt aus dem DM ausprobiert hatte. Es wurde relativ schnell, merklich, besser und ein angenehmer Nebeneffekt sind die Auswirkungen auf Haut, Haare und Nägel, zumindest ich bemerke das mir Zink diesbezüglich gut bekommt und sichtbare Ergebnisse liefert. Allerdings nicht in Bezug auf Sport, aber wie bei vielem scheiden sich hier die Geister – die einen nehmen Zink explizit als Sportsupplement, und es mag sicher Gründe dafür geben, die anderen, wie ich, eben aus anderen Gründen und nicht als (reines) Sportsupplement.

Mehr Informationen zu Zink und warum die Supplementierung ggfs. sinnvoll sein kann sind in dieser FAQ beschrieben.

Reisprotein

Der Must-Have Proteinshake nach dem Training darf natürlich nicht fehlen. Ich gehe zwei bis dreimal die Woche ins Fit, den Shake gibt es trotzdem täglich, auch weil er schmeckt und zwischendurch als kleine Mahlzeit durchaus auch satt macht. 😁

Ich persönlich verzichte allerdings auf Shakes aus Molkeprotein. Ich hatte ein paar Produkte ausprobiert, bekommen sind sie mir allerdings alle irgendwie nicht. Das lässt sich schwer beschreiben, ich vermute mein Magen kann eben mit Milcheiweiß nicht so gut umgehen und daher habe ich irgendwann nach einer vegetarischen Alternative gesucht (und gefunden).

Somit bin ich zwischenzeitlich bei Reisprotein angelangt. Das bekommt mir spürbar besser und die „Nachteile“, insbesondere der oft angesprochene „sandige“ Geschmack sind bei mir verflogen und ich muss mich nicht zusammenreissen um den Shake runterzubekommen. 😄

Auch hierbei werden sich die Geister scheiden, der eine schwört drauf, der andere kann mit Veggie-Protein gar nicht, alles Geschmacksache. 😊

Einen kleinen Vergleich verschiedener Reisproteine gibt es übrigens hier.

Weitere Supplements, die ich für sinnvoll halte, aber nicht täglich konsumiere, sind die folgenden:

Creatin

Creatin benutze ich tatsächlich nur alle 6 Monate für einen Zeitraum von 6 Wochen in einer Dosierung von 5mg täglich, eingemixt in den Daily-Shake. 😁

Wer Creatin nicht kennt: Creatin erhöht den Kraft- und Muskelzuwachs, auch durch Wassereinlagerung in die Muskeln – das war die Kurzfassung. Ich persönlich setze es ein wenn ich Gewichtsseitig stagniere und eine weitere Steigerung durch Training nicht möglich ist (bzw. dafür habe ich es ursprünglich eingesetzt).

In der Zeit, in der ich Creatin zum Shake dazugebe, nehme ich ca. 5 kg zu und man spürt schon das mehr „Power“ vorhanden ist und sich 80 kg plötzlich nicht mehr nach 80 kg anfühlen. Somit kann man dann ggfs. auch mit 85 kg arbeiten und Muskeln neue Wachstumsimpulse geben.

Nach dem Absetzen, wie gesagt, bei mir 6 Wochen, verliere ich von den 5 kg meist wieder 2 kg, erhalten bleibt allerdings die Muskelkraft. ✌️😊

Ich habe oft gelesen, das viele auch Creatin täglich einnehmen und auch eigentlich nichts dagegenspricht. Ich persönlich werde allerdings bei meiner 6-monatigen „Kur“ bleiben.

Mehr zu Creatin und den Vor- und Nachteilen gibt es hier.

Booster

Das witzigste was ich zum Thema Booster mal gelesen habe war das man sich einfach ein bis zwei Redbull vor dem Training reinpfeifen soll, das würde es genauso bringen. 😁

Ich musste zuerst schmunzeln, aber ein Fünkchen Wahrheit ist wohl doch drin. Ich habe 3 verschiedene Booster ausprobiert und was sie alle gemeinsam haben ist das sie, bedingt durch den meist hohen Anteil an Arginin, die Adern rausquellen lassen (ja, das ist mir tatsächlich als erstes aufgefallen…). 😅

Kraftseitig konnte ich tatsächlich keinen großen Vorteil sehen, außer das man, bedingt durch den ebenfalls hohen Koffeeinanteil, eben „fitter“ oder besser, ausgeschlafener, wirkt und mit ein wenig mehr Elan dabei ist. Aber das soll ja dann auch irgendwo der Sinn sein. 😄

Um das abzukürzen: Ich habe noch eine Packung verfügbar, der Einsatz beschränkt sich allerdings auf Tage an denen ich tatsächlich irgendwie „kaputt“ bin und wenig Ansporn habe, durch den kleinen Kick kann man dann die 90 Minuten doch irgendwie hinter sich bringen und durchziehen („Never miss Legday!“). 😅

Dauerhaft würde ich Booster allerdings nicht benutzen und/oder empfehlen.

Was benutzt ihr so bzw. könnt ihr empfehlen oder macht ihr ggfs. anders?

Bilder von esnsupplements.com 

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1 Kommentar

  • Antworten laufvernarrt 18. August 2017 at 16:31

    Hey Kai, danke für deine Verlinkung, schöner Blog und guter Artikel!!
    Liebe Grüße
    Paula
    http://www.laufvernarrt.de

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