Über Vertrauen in Beziehungen

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Im heutigen Beitrag geht es um die grundsätzliche Thematik „Vertrauen“ in Beziehungen.

Was bedeutet das eigentlich und warum ist (kann) das so wichtig sein bzw. ist einigen Menschen wichtiger als anderen?

Wenn ich mich mit Freunden darüber unterhalte was Ihnen in einer Beziehung wichtig ist kommen (meistens) erstmal die Standard-Punkte und werden entsprechend runtergebetet. Das geht dann los mit „… bloß keinen Assi, der soll einen festen Job haben und nicht den ganzen Tag zu Hause rumsitzen!“ bis hin zu „… ist mir egal, die Hauptsache ist er hat Geld und man ist abgesichert.“.

Also im Grunde die Standardfloskeln die sich bis Anfang 30 gelegt haben wenn man verstanden hat das es die perfekte Kombination nur in den wenigstens Fällen gibt und meistens doch alles anders kommt als man es insgeheim geplant hat. 😆 😄

Ist es dann doch irgendwann soweit und man ist in einer Beziehung stellen sich irgendwann ganz andere Fragen und der Alltag zieht ein. Das kennt sicherlich jeder.

Was bleibt, ist das grundsätzliche Vertrauen in den Partner (ich gehe hier von einer „geschlossenen“ Beziehung aus) in Bezug auf Zweisamkeit. Für mich persönlich ist das überhaupt die wichtigste Basis, jemanden zu haben dem ich blind vertrauen und glauben kann.

Was also tun wenn der eigene Partner irgendwann, nach vielen gemeinsamen Jahren, z. B. heimlich ein Date mit jemand anderem hat?

Ist das etwas das man hinnehmen kann nach dem Motto, ok, war ein einmaliger Ausrutscher der nicht wieder vorkommt, Augen zu, drüber reden und durch?

Oder ist das etwas das man auf die Goldwaage legen und sich fragen sollte warum manche Menschen, ja sogar der eigene Partner, so leichtfertig mit dem gewährten Vertrauen umgehen?

Ich konnte diese Frage abschließend nicht final für mich beantworten. Vielleicht ist es bei manchen Menschen einfach „Dummheit“, oder sie durchblicken in einem Augenblick der Schwäche nicht das, was sie anderen und auch sich selbst bzw. der eigenen Beziehung damit eigentlich antun.

Für mich persönlich gibt es bei sowas eigentlich fast nur die Goldwaage. Nicht aus böser Absicht heraus, das Problem ist der Vertrauensverlust an sich.

Es helfen da keine Entschuldigungen mehr, so aufrichtig und glaubhaft auch immer sie gemeint sein mögen. Sicherlich kann man verzeihen, für das Fortführen der Beziehung dürfte es aber vermutlich nicht mehr reichen.

Wie sind eure Erfahrungen damit?

Dieser Artikel stammt aus meinem Ursprungsblog aus dem Jahre 2011 und wurde überarbeitet.

Open-minded • Meister der Selbstreflexion • IT-Consultant • Loves Gym, Tech & BMW • XBOX ONE

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